Liebe Gemeindemitglieder!

„Endlich geht es los!“, so sagen wir nicht nur, wenn der langersehnte Urlaub beginnt, sondern auch, wenn – wie in unserer Gemeinde Bebra – nun endlich mit der Renovierung des Turms begonnen wird. Der Kirchturm der Auferstehungskirche mit seiner markanten Zwiebel und dem filigranen Häubchen wird bald wieder das Stadtbild zieren. Der Kirchturm, wie auch der Wasserturm, der Bahnhof und die Bahnstreckenbeleuchtung bei Nacht zählen zu den unverwechselbaren Markenzeichen von Bebra.

Kirchturm und Bahn waren in die Jahre gekommen, brauchten Erneuerung und Renovierung. Die Entwicklung bei der Bahn führte leider an Bebra vorbei. Das hat viele Arbeitsplätze gekostet und wurde als schwere Zeit erlebt. Auch wenn der Bahnhof nun wieder schön ist und das Bahnhofsgebäude renoviert wird, der Lokschuppen in frischem Glanz mit neuer Bestimmung erstrahlt, ist es wichtig, das alles mit Leben zu füllen. Schöne Gebäude allein ergeben noch keinen Sinn. Wie bei so vielen anderen Dingen auch, kommt es auf den Inhalt an.

In der Bibel heißt es, dass wir wiedergeboren sind zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu von den Toten (1. Petr. 1,3). So erleben wir nach Jahren mit unterschiedlichen Krisen jetzt eine aufstrebende, Mut machende Zeit für unsere Stadt und Gemeinde. Menschen begeistern sich für ihre Dörfer, ihre Stadt, ihre Region und Heimat und lassen sich nicht einreden, dass heute vieles schlechter sei, sondern planen und bauen an der Zukunft mit. Weiter heißt es im Petrusbrief, dass wir lebendige Bausteine an Gottes Haus sind. Was also aus unserer Kirche und Stadt wird, liegt auch mit an uns. Ob wir uns als „lebendige Steine“ begreifen und uns einbauen lassen und so Menschen den Raum geben für ein lebendiges Miteinander in unserer Gemeinde und Kommune, ist unsere Entscheidung.

Wir erleben, dass sich viele Menschen in unserer Gemeinde engagieren, ihre Gaben und Talente einbringen, mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Für den September steht nicht allein der Abschluss der Bauarbeiten am Turm an, sondern es finden Kirchenvorstandswahlen statt.
Dafür brauchen wir Frauen und Männer, die sich als lebendige Steine in Gottes Bau verstehen und sich zur Wahl stellen, um unsere Kirchengemeinde in die Zukunft zu führen. Wenn sie mitwirken wollen, Ideen haben, dann sprechen sie uns an.

Ihr Pfarrer

Pfarrar Martin Schacht

admin

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