Liebe Leserinnen und Leser

Zu Pfingsten in Jerusalem da ist etwas geschehn.

Die Jünger reden ohne Angst und jeder kann`s verstehn“.

Dieser Vers aus einem Kinderlied erfasst sehr gut, wovon in der Apostelgeschichte ausführlich erzählt wird:

Verängstigte, traurige Jünger kommen in Bewegung. Mutig und voll Hoffnung gehen sie in die Öffentlichkeit und reden vor einer großen Menschenmenge. Viele fühlen sich angesprochen. In Bewegung gesetzt hat sie Gottes Geist. Er verändert sie und macht sie zu Aposteln, Gesandten Jesu.

Zu jeder Zeit in jedem Land kann plötzlich was geschehn.

Die Menschen hören, was Gott will und können sich verstehn.“

Durch die Jahrhunderte hindurch wirkt Gottes Geist weiter, bringt Menschen in Bewegung.

So auch in Bebra im Jahr 2017. Hier engagieren sich Viele in der Kirchengemeinde und im Diakonischen Zentrum mit Liebe und Hingabe für Menschen, die in einer sozialen Notlage sind. Christen der verschiedenen Konfessionen begegnen sich regelmäßig und feiern gemeinsame Gottesdienste. Gottes Geist lässt Menschen unterschiedlicher Religionen in Respekt und Achtung miteinander leben. Und wer hätte es für möglich gehalten, dass innerhalb von weniger als zwei Jahren stattliche 100.000,- € für die Sanierung des Kirchturms gespendet werden?

Gottes Geist mutet uns einiges zu und hält manche Überraschung bereit. Das ist heute nicht anders als damals in Jerusalem. Wie die Jünger dürfen wir darauf vertrauen, dass er Gemeinschaft schenkt und uns immer wieder hilft, Trennendes zu überwinden.

Ihre Dekanin

Gisela Strohriegl

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