Liebe Gemeindemitglieder,

schön ist es, wenn etwas fertig wird. Noch besser ist es, wenn das Abgeschlossene auch noch gut geworden ist.

So ging es König Salomo in Israel, als der erste Tempel in Jerusalem gebaut worden war. Sein Vater, König David, konnte lediglich die Vorarbeiten erledigen. Sein Sohn Salomo baute dann den Tempel und es gab ein großes Einweihungsfest, bei dem auch die Bundeslade mit den 10 Geboten feierlich in den Tempel gebracht wurde. In einem Gottesdienst zu diesem Anlass stand das Lob Gottes im Mittelpunkt mit der Erkenntnis, dass Gott in keinem Haus wohnen kann, nur sein Name findet hier einen Ort der Anbetung.

Vor längerer Zeit, als Johannes Nolte noch Pfarrer in Bebra war, begannen die Arbeiten am Bebraer Kirchturm mit einer Notsicherung in der Kuppel und einer Abdeckung mit Planen, damit keine weiteren großen Schäden durch Wassereinbruch entstehen sollten.

Dann kam die große Sammlung der Spendengelder, damit wir nach Möglichkeit noch im Jubiläumsjahr der Stadt Bebra wieder einen kompletten Turm haben würden. Die Haube wurde abgenommen als sichtbares Zeichen dafür, dass das Wahrzeichen der Stadt dringend einer Renovierung bedarf.

Nun ist das Werk vollendet. Ein feierlicher Gottesdienst beschloss die Bauarbeiten und wir danken Gott, dass hier etwas zum Abschluss kam, was uns im Kirchenvorstand und der ganzen Gemeinde lange beschäftigt hat. Alles ist gut geworden und ohne Unfall abgelaufen. Der Kostenrahmen stimmte und wir sind froh und dankbar Gott gegenüber und allen Menschen, die mitgeholfen haben, dieses Werk zu vollenden.

Auch die Arbeit der Kirchenvorstände nähert sich dem Ende der Legislaturperiode von 6 Jahren. In den Dörfern und der Stadt waren Menschen bereit, Verantwortung zu übernehmen und haben die Gemeinden geleitet. Renovierungsarbeiten wurden durchgeführt und auch große Feste gefeiert.

Ein Gesamtverband wurde aufgelöst, der nicht so funktioniert hat, wie es erhofft worden war. Neue Kandidaten für den KV wurden gefunden, gewählt und werden demnächst in ihr Amt eingeführt.

Wenn etwas zu Ende geht und gut war, dann können wir froh und dankbar sein. Wenn es dann weiter geht, wir neue Aufgaben vor uns sehen, dann bitten wir um den Segen Gottes, damit unsere Arbeit und unser Bemühen fruchtbar sei, damit Menschen zum Glauben ermutigt, in Nöten getröstet und durch die Liebe Gottes gestärkt werden. Das beschreibt einen wichtigen Teil der Arbeit des neuen Kirchenvorstandes. Dazu erfülle uns die Kraft Gottes.

Ihr Pfarrer

Pfarrar Martin Schacht

admin

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