Liebe Bebraner, Asmushäuser, Braunhäuser und Rautenhäuser!

In den letzten zehn Tagen haben wir als Kirchengemeinde sehr schwere Entscheidungen treffen müssen. Seit über einer Woche dürfen wir keine öffentlichen Gottesdienste mehr feiern. Die Konfirmationen mussten wir verschieben, weil noch nicht absehbar ist, wann sich die Situation wieder normalisieren wird. Im Gemeindehaus dürfen sich unsere Gruppen und Kreise nicht treffen. Leider sind auch Seelsorgebesuche nur noch in Ausnahmefällen möglich, damit wir das Virus nicht von einer Familie zur nächsten tragen. Wir Pfarrer sind aber weiterhin telefonisch und per E-Mail zu erreichen (Martin.Schacht@ekkw.de, 06622/7425; Alexander.Ulrich@ekkw.de, 06622/3515). Außerdem ist das Gemeindebüro zu den üblichen Zeiten mit Birgit Conradi besetzt (06622/2317).

Was ist denn nun noch möglich?
Wir haben in der Landeskirche und im Kirchenkreis nach Möglichkeiten gesucht, wie wir weiterhin Gottesdienste feiern können. Auf der Homepage der Landeskirche (https://www.ekkw.de) wird sonntags eine Andacht angeboten. Auf dem YouTube-Kanal des Kirchenkreises (https://www.youtube.com/channel/UC7xaLaA2v6a7XcTzBtrMhKQ) erscheint jeden Abend gegen 18 Uhr eine Andacht. Gedanken zum Tag druckt die HNA zurzeit täglich. Auf Anregung von Pfrin. Janina Richter und Pfr. Janosz König bieten wir seit gestern „Gottesdienste to go“ an: An den Kirchen finden Sie sonntags Briefumschläge, in denen eine Andacht steckt, die Sie zu Hause alleine oder mit Ihren Lieben feiern können. Außerdem ist die Auferstehungskirche weiterhin für Gebete geöffnet. Bitte beachten Sie auch in der Kirche, dass wir zueinander zwei Meter Abstand zu halten haben, wenn uns das auch schwerfällt.

Wenn Sie für die nächste Zeit eine kirchliche Trauung oder die Taufe eines Kindes geplant haben, werden wir Kontakt zu Ihnen aufnehmen und nach Wegen suchen. Dank einer Intervention der Evangelischen Kirchen in Hessen bei der Landesregierung gibt es für Beerdigungen eine Sonderregelung. Das Standesamt kann eine Ausnahmegenehmigung für Trauerfeiern erteilen, so dass die Beschränkung auf zwei Personen oder Menschen aus dem selben Haushalt ausgesetzt werden kann. Wenn das Standesamt zustimmt sind also Beerdigungen direkt am Grab im engsten Familienkreis möglich. Die Anzahl der Teilnehmenden ist aber in jedem Fall möglichst klein zu halten. Wir finden Formen, würdig von uns lieben Menschen Abschied zu nehmen. Öffentliche Gedenkgottesdienste werden wir nach dem Ende der Beschränkungen feiern.

Wir halten Sie auf dem Laufenden. Gott möge uns alle begleiten in diesen unsicheren Zeiten: „Von allen Seiten umgibst du mich, Gott, und hältst deine Hand über mir.“ (Ps 139,5).

Alexander Ulrich, Pfr.

Heiko Kehm

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