Kinder-Weltgebetstag 2012 aus Malaysia
"Selamat Datang", Friede und Willkommen
oder Good morning, how are you,
so haben wir uns zum Weltgebetstag in unserer Kindertagesstätte begrüßt.
Gemeinsam mit Pfarrer Nolte haben wir in einer kleinen Andacht das Land Malaysia vorgestellt.
Aber die Kinder in der „ Arche Noah“ haben es schon einige Zeit früher kennen gelernt. Wie sieht das Land aus, welche Menschen leben dort, wie leben sie.
Es wurden Schmetterlinge gebastelt und der Flur verwandelte sich in einen Dschungel. Die Kinder waren aber der Mittelpunkt, wie in der Geschichte aus dem Markusevangelium, als Jesus die Kinder zu sich bat, obwohl seine Jünger die Kinder nicht zu ihm lassen wollten.
„Lasset die Kinder zu mir kommen, denn ihnen gehört das Reich Gottes“.
Auch unsere Kinder hörten aufmerksam zu, als Pfarrer Nolte die Geschichte erzählte.
Kinder waren auch der Mittelpunkt in den Fürbitten, die von den Erzieherinnen gesprochen wurde. Die Andacht wurde mit dem Lied '
„Segen, Gottes guter Segen“ beendet.
Diese kurze Andacht war für mich beeindruckend und sehr emotional.
Eva Maria Brell
Zahngesunde Ernährung
In Zusammenarbeit mit unserem Patenzahnarzt Dr. J. Totzke und der Ernährungsberaterin Frau Müller-Immig haben die Kinder vieles über Zähne und zahngesunde Ernährung erfahren.
Es gehört zu unserer täglichen Arbeit, die Kinder und Eltern für gesunde Ernährung zu sensibilisieren.
Unterstützung haben wir uns dann auch von Außen geholt.
Der Arbeitskreis Jugendzahnpflege Hersfeld-Rotenburg macht das möglich.
Mitarbeiterinnen aus der Zahnarztpraxis demonstrierten die richtige Zahnputztechnik und die Ernährungsberaterin hat gemeinsam mit „Irma" der Zahnhexe und den Kindern ein zahngesundes Frühstück erstellt.
Die Kinder konnten eigenständig Obst und Gemüse „schnippeln“
und ihre Brote mit Butter bestreichen.
Da schmeckt alles noch mal so gut.
Eva Maria Brell
Abschied von Pfrin. Anna Razakanirina
Kinder und Mitarbeitende aus unserer Kindertagesstätte sagen unserer geschäftsführenden Pfarrerin Frau Anna Razakanirina "Auf Wiedersehen".
Mit Liedern und Gedichten, ganz vielen guten Wünschen und kleinen Geschenken wurde Pfarrerin Razakanirina am Freitag, 20. Januar 2012 in der Kindertagesstätte verabschiedet.
Wir bedanken uns für die Zeit, in der Sie uns und unsere Arbeit begleitet und unterstützt hat und wünschen ihr für die neuen Wege alles Gute.
Ein Päckchen nach Afrika
Neue Wichtelgruppe ab Februar 2012
Mit dem Beginn des zweiten Lebensjahres lernen die Kinder bis zum Eintritt in die Regelgruppe die Kindertagesstätte kennen.
Jeden Donnerstag zwischen 14.30 und 16.30 Uhr können die Kinder erste Erfahrungen mit einer kleinen Gruppe von bis zu 15 Kindern und zwei pädagogischen Fachkräften ohne ihre Eltern machen.
Die Kinder lernen die Räumlichkeiten und die Betreuerinnen kennen.
Sie werden mit dem Ablauf in der Kindertagesstätte vertraut und knüpfen weitere soziale Kontakte.
Für dieses regelmäßige wöchentliche Angebot der Kirchengemeinde wird ein monatlicher Beitrag von 18.- € erhoben.
Wenn Sie Interesse haben, melden sie sich bitte in der Kindertagesstätte
bei Frau Brell, 06622 2393, sie beantwortet gerne Ihre Fragen.
Qualität - Zertifikat
Es ist geschafft!
Zwei Jahre lang hat unsere Kindertagesstätte an der „Entwicklung eines Qualitätsmanagement-Systems“ gearbeitet.
Zusammen mit 20 anderen Kindertageseinrichtungen aus dem Bereich der Landeskirche wurden sie am 25. März 2011 im Landeskirchenamt in Kassel für ihre Arbeit mit einem Zertifikat ausgezeichnet.
Das dafür erarbeitete Handbuch soll so etwas wie eine Betriebsanleitung für unsere Einrichtung darstellen. In den relativ harmlos daherkommenden Ordnern, prall gefüllt mit Papier, steckt Vieles: Arbeit und Zeit von Erzieherinnen, Trägern und Elternbeirat, Regelungen zu zahlreichen Abläufen in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen, Regelungen für einfache Abläufe und Regelungen für lebendige komplexere Prozesse, für die es schwerer war, sich auf einheitliche Standards zu einigen.
Für die Erstellung solch eines Handbuches gab es zahlreiche Gründe.
Gründe von außen waren z.B.
neue gesetzliche Anforderungen (§22a SGB VIII),
die aktuelle Bildungsdebatte,
Vergleichbarkeitswünsche von Seiten der Kommunen und der Eltern,
der Wunsch nach Transparenz und damit auch Überprüfung der inhaltlichen Arbeit – um nur einige zu nennen.
Aber es gab auch Gründe aus der Innensicht der Tageseinrichtung:
langfristig machen gemeinsam erarbeitete und festgelegte Prozesse und Abläufe und deren Dokumentation wiederkehrende Diskussionen überflüssig.
Dadurch kommt den Kindern mehr Zeit zugute.
Der Anspruch war es, ein QM-System zu entwickeln, das einrichtungsbezogen und durch die gemeinsame Erarbeitung aller Beteiligten in der Einrichtung verankert ist und gelebt wird. Besonders wichtig war uns darum die Erarbeitung des Leitbildes sowie der religionspädagogischen Dimension.
Die Entwicklung dieses Qualitätsmanagement-Systems war für alle Beteiligten ein wirklich ambitioniertes Projekt. Kirchengemeinde und Erzieherinnen haben sich mit ihm verpflichtet, auch weiterhin zum Wohle der Kinder die Qualität in den Einrichtungen zu gewährleisten.
Dies geschieht durch kontinuierliche Reflexion der Arbeit in der Kindertagesstätte, die auch auf die sich ständig verändernden Bedingungen reagiert. An dieser Stelle möchte ich im Namen des Kirchenvorstandes allen Erzieherinnen und Erziehern sowie dem Elternbeirat für Ihr großes Engagement bei der Erstellung des Handbuches danken. Ihren vielen Ideen, weiterführenden Gedanken und ihrer Bereitschaft, sich auf den Prozess einzulassen und die augenblickliche Arbeits- und Lebenssituation in der Kindertagesstätte zu reflektieren ist es zu verdanken, dass wir das Qualitätsmanagementsystem zum Wohle der Kinder erarbeiten konnten.
Unser besonderer Dank gilt unserer Kindertagesstätten-Leiterin Eva-Maria Brell, die uns kom- petent durch diesen Prozess geführt hat. Um es mit den Worten des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Jörg Stenpin zu sagen:
„Die Kirchengemeinde, die Eltern und Kinder können stolz sein auf die Kindertagesstätte und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einfach toll!!!“ Pfarrerin Anna Razakanirina
Vom Ei zu Huhn - Akademie in der Arche Noah
Akademie in der „Arche Noah“
Vom Ei (21. 03.2011) zum Huhn (11.04.2011)
Es ist uralt und doch immer wieder neu.
Die Entstehung bzw. Entwicklung eines Kükens.
Wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei?
Diese Frage konnten wir auch nicht klären, aber unsere Kindertagesstättenkinder konnten die Entstehung eines Kükens hautnah miterleben.
Dabei wurde auch gleich erkannt, dass die Eier von den Hühnern kommen und nicht vom Supermarkt.
Möglich gemacht hat das Frau Weber. Sie hat eine unermüdliche Einsatzbereitschaft gezeigt, uns befruchtete Hühnereier und eine Brutmaschine zur Verfügung gestellt und sich manchmal mehrmals täglich, auch am Wochenende, um das Wohlergehen der Eier gekümmert.
Sie hat Temperatur und Luftfeuchtigkeit geprüft und auch die Eier gedreht.
Sie übernahm alle Aufgaben einer Henne und dafür möchten wir uns auch an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.
Jedes Kind hat zu Beginn unseres Projektes ein Ei mit seinem Namen in den Brutkasten gelegt.
Nun mussten wir geduldig warten.
Einige Kinder fragten schon am nächsten Tag, ob denn die Küken schon da seien.
Anhand von Sachbilderbüchern und mit kleinen Bastelarbeiten brachten wir den Kindern und vielleicht auch den Erwachsenen die Entwicklung der Küken im Ei näher.
Schon nach einer Woche konnte durch Durchleuchten der Eier die Veränderung im Ei erkannt werden.
Zum Ende der „Brutzeit“ hörten wir nun schon das Piepen der Küken im Ei.
Jetzt konnte es nur noch wenige Stunden dauern, bis die ersten Küken schlüpfen würden. Da die Brutmaschine in meinem Büro stand, hatte ich das große Glück den Schlüpfvorgang des ersten Kükens mit zu verfolgen. Es war ein besonderes Erlebnis.
Einige Kinder saßen wie gebannt vor dem Sichtglas und waren ganz aufgeregt. Natürlich wurde alles digital festgehalten.
Nach knapp 2 Tagen tummelten sich fast 40 flauschig weiche, gelbe und dunkelbraune Küken unter der wärmenden Rotlichtlampe im Kükenställchen.
Die Kinder hatten nun noch eine Woche Zeit die kleinen Lebewesen zu beobachten, zu streicheln und die rasche Veränderung mitzuerleben.
Danach fanden sie ein neues Zuhause auf dem Hof der Familie Weber.
Vielleicht besuchen wir sie mal.
Vielen lieben Dank, Frau Weber.
Eva- Maria Brell











