Den Menschen eine Freude machen

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Elisabeth von Thüringen prägte den Satz:

„Seht, ich habe es doch gesagt, wir sollen die Menschen froh machen!“

Diesen Ausspruch hat sich der Besuchskreis der Kirchengemeinde zu Eigen gemacht.

Seit 1985 treffen sich ca. 15 – 20 ehrenamtliche Mitarbeitende vierteljährlich im Gemeindehaus mit einem Pfarrer/Pfarrerin, um die anstehenden Geburtstagsbesuche zu verteilen.

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Die sogenannten „runden“ Geburtstage (80, 85, 90 Jahre aufwärts) übernehmen die Pfarrer. Alle anderen Jubilare werden durch die Ehrenamtlichen besucht.

Neben einem geistlichen Impuls zu Beginn der Besuchskreistreffen ist vor allem der Austausch über die Begegnungen wichtig, Kaffee und Kuchen fehlen (zur Freude von Pfr. Nolte) niemals. Selbstverständlich sind alle Mitarbeitenden zur Vertraulichkeit verpflichtet!

Renate Eichhorn – Mitglied seit der Gründung – sagt zu ihren Erfahrungen: „Die Menschen, die wir besuchen, freuen sich wenn wir kommen. Aber wir Mitarbeiter werden auch beschenkt. Bei einem Besuch gibt man etwas, z.B. Zeit und ein offenes Ohr, aber gleichzeitig bekommt man auch etwas zurück. Man schenkt Freude und man empfängt Freude.“

Die Landeskirche bietet zudem regelmäßig Fortbildungen und Schulungen an, die von den Ehrenamtlichen gern wahrgenommen werden.

Sie würden gern einmal besucht werden?

Wenn sie einmal von Ihrem Pfarrer oder Ihrer Pfarrerin oder von einem Ehrenamtlichen besucht werden möchten, rufen Sie einfach im zuständigen Pfarramt oder im Gemeindebüro an.

Es besteht manchmal das Vorurteil, dass man erst krank oder älter sein bzw. ein Problem haben müsse, bevor man besucht werden kann.

Das ist nicht der Fall!!! Wir besuchen Sie gerne! Aber wir müssen es natürlich auch wissen. Deshalb: Einfach den Hörer in die Hand nehmen und anrufen. Wir besuchen auch kranke oder einsame Menschen. Oft wissen wir aber nichts davon, dass sich ein Gemeindeglied über einen Besuch freuen würde. Dann wäre es für uns sehr hilfreich, wenn Sie Ihre Pfarrer informieren würden.

Herzlichen Dank dafür im Voraus!

Pfr. Johannes Nolte
Pfr. Martin Schacht