Bebra

Sanierung des Kirchturms

Liebe Gemeindeglieder, als vor einigen Monaten unser Kirchturm eingerüstet wurde, hat so mancher nach dem Grund gefragt. Grund war die Sanierung der Aussichtsplattform und des oberen Turmteils. Im Zuge dieser Arbeiten sollte das Turmdach, die „Zwiebel“ mit Ihrem Dachreiter außen und vor allem innen, zunächst nur optisch auf seinen Erhaltungszustand geprüft werden. 

Leider zeigte dieser erste Einblick schon eine erhebliche Zerstörung der tragenden Holzkonstruktion durch vermutlich langjährigen Schädlingsbefall und Feuchtigkeit. 

Ein Gutachten muss nun klären ob die Standsicherheit noch gewährleistet ist. Zur Zeit wird geprüft, ob sich die Dachkonstruktion bis zur endgültigen Sanierung provisorisch stabilisieren lässt. Es ist noch völlig offen, ob ein Neubau des Turmdaches oder ein Austausch wesentlicher Teile erforderlich sind; in jedem Fall sind erhebliche Sanierungsmaßnahmen nötig. 

Wegen dieser Situation, und der noch auszuführenden provisorischen Maßnahmen, fand sogar der Weihnachtsmarkt dieses Jahr ausnahmsweise auf dem Rathausmarkt statt. Ich hoffe, dass es den Fachleuten gelingen wird, dieses „Wahrzeichen“ der Kirchengemeinde Bebra zu stabilisieren und dass eine rasche, hoffentlich nicht allzu umfangreiche und vor allem nicht zu teure Sanierung, den Kirchturm im nächsten Jahr wieder in einen einwandfreien Zustand versetzt. Persönlich würde ich mich freuen, Ihnen schon im nächsten Gemeindebrief konkretes zur endgültigen Sanierung mitteilen zu können. 
Bis dahin werde ich unseren Kirchturm dann und wann in ein kleines Gebet einschließen und mit Ihnen auf einen glücklichen und nicht dramatischen Ausgang hoffen. 

Mit den besten Wünschen
Jörg Stenpin Vorsitzender des Kirchenvorstandes 

Die Tür ist offen

Trauerfeiern in der Auferstehungskirche

Der Kirchenvorstand hat einmütig den Beschluss gefasst, die Auferstehungskirche in Zukunft auch für Trauerfeiern zur Verfügung zu stellen. 
Über viele Jahre war es unüblich, in der Kirche Trauerfeiern mit Sarg oder Urne abzuhalten; mit einer Ausnahme: Wenn ein amtierender Pfarrer/Pfarrerin stirbt, darf die Trauerfeier in der Kirche stattfinden. 
Der Vorstand meint aber, dass allen Mitgliedern der Kirchengemeinde - ohne Aus- nahme - ihr Gotteshaus in allen Lebenslagen offen stehen sollte. 
Neben den schönen Erlebnissen und Gottesdiensten zu besonderen Anlässen, 
wie z.B. Taufe, Konfirmation, Hochzeit und Jubiläen, soll es auch möglich sein zum Lebensabschied einen Gottesdienst in seiner Kirche feiern zu können. 

Auferstehungskirche

Die von weit her mit ihrem markanten Turm sichtbare „Auferstehungskirche“ ist der vorläufige Schlusspunkt einer Baugeschichte, die vermutlich über 1000 Jahre zurückreicht. 
Am 4. Dezember 1944 wurde sie bei einem Bombenangriff getroffen und fast vollständig zerstört. Dank vieler Spenden aus der Bevölkerung konnte die Kirche größer als vorher wieder aufgebaut und als erste in Hessen bereits Ostern 
1949 unter dem Namen „Auferstehungskirche“ eingeweiht werden. 

Eine Inschrift am Turmeingang erinnert an diese Ereignisse: 
„Gottes Zorn ließ mich in Trümmern gehen – Gottes Gnade wieder auferstehen“. 


Außen am Turm wachen die 4 Evangelisten. Den Altarraum schmücken biblische Darstellungen, die in die Gegenwart übertragen und in Kasein – (Fresko) – Technik ausgeführt wurden von Hermann Beressem. 
Sie wollen ausdrücken, dass Christus auch heute noch lebt und unter uns wirkt, heute geboren ist und heute verraten, gekreuzigt und unter uns auferstanden ist. 
Lindenplatz 
36179 Bebra 

www.auferstehungskirche-bebra.de 
täglich geöffnet von 10-16 Uhr 

Eintritt frei

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