Der 02. März, ein Montag, mein erster Arbeitstag in der KITA Arche Noah. Ich bin freudig gespannt, was mich erwarten wird. Kinder, Eltern, das Team, der Träger und viele mehr. Neue Eindrücke, neue Aufgaben, neue Ziele, ein Handlungsfeld voller Herausforderungen.
Für mich, die schon lange in Leitungsfunktionen in Kitas tätig ist, keine neue Situation – aber trotzdem spannend.
Offen und herzlich vom Team empfangen, nette und zugewandte Eltern, freudige Kinder und ein wertschätzender Träger lassen mich den Start sehr positiv erleben. Doch da lauert es schon!

Corona – es ist schon ein Thema, aber noch nicht ganz vor der Haustür. Es kommt näher und tatsächlich wird die Kita nach vierzehn Tagen meines aktiven Tuns vor Ort geschlossen.
Und nun? Situativ erstellen wir, das Team, gemeinsam einen Plan. Wie gehen wir die nächsten Wochen vor? Was ist zu tun?

Homeoffice ist für die Mitarbeitenden angesagt. Dokumentationen erstellen, Entwicklungsgespräche vorbereiten, das pädagogische Konzept reflektieren und neu gestalten; sich auseinandersetzen mit dem Bildungsplan des Landes Hessen, weitere Überlegungen, wie wir konzeptionell arbeiten werden, sind einige Beispiele der Aufgabengebiete im Homeoffice.
Und dann ist die ganze Mannschaft vor Ort. Gruppenräume aufräumen, Spielzeug desinfizieren, umstellen, entrümpeln, Schränke und Keller von allen Angefallenem der letzten Jahre befreien, eine neue Logistik erstellen – es gibt so viel zu tun!!! All das, was sonst liegen bleibt, wofür man keine Zeit findet.

Wenn man dann einmal dabei ist, fällt es auf: unser Kindergarten ist in die Jahre gekommen. Die neue Krippe erstrahlt im Glanz, aber im Kindergarten gibt es viel zu renovieren, neu zu gestalten und anzuschaffen. Räumlichkeiten müssen den konzeptionellen Anforderungen des Landes angepasst werden, damit der Bildungsauftrag des Landes Hessen zum Wohle der Kinder erfüllt werden kann.

Unser nächstes Projekt wird die Umgestaltung des Turnraumes in einen Bewegungsraum sein. Neue Anstriche der Wände, der Decke, der Fußleisten stehen an. Neue psychomotorische Materialien müssen angeschafft werden, um die Kinder in der Ich-, Sozial-, und Sachkompetenz zu fördern.

Dafür benötigen wir Unterstützung. Wir freuen uns über gute Ideen sowie Finanz- und Sachspenden.

Unsere Kinder sind unser Leben! Unsere Kinder sind unsere Zukunft!

Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund
Ihre Heike Braun-Stegemann

Heiko Kehm

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